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    Freitag, 5. August 2016

    Diabetiker sollen Insulin bald inhalieren

    Diabetiker sollen Insulin bald inhalieren

    Mit dieser Entwicklung müssten sich Diabetes-Patienten nicht mehr täglich spritzen: Der französische Pharmakonzern Sanofi hat sich jetzt die Welt-Lizenz für inhalierbares Insulin gesichert.
    Diabetiker sollen Insulin bald inhalieren
    Die französische Pharma-Gruppe Sanofi hat sich die Welt-Lizenz für ein neuartiges, inhalierbares Insulin gesichert: Ein entsprechender Exklusivvertrag sei mit dem US-Biotechnologieunternehmen MannKind Corporation unterzeichnet worden, gaben beide Firmen bekannt.

    Für die Vereinbarung könnte Sanofi insgesamt 925 Millionen Dollar oder umgerechnet rund 690 Millionen Euro zahlen.
    Das Medikament namens Afrezza ist der Erklärung der beiden Unternehmen zufolge "ein neues Insulin zum Inhalieren" für die Behandlung von Diabetes Typ 1 und 2 für Erwachsene. Es soll in den USA ab 2015 auf den Markt kommen.
    Dies sei eine "neue therapeutische Möglichkeit", um Diabetes zu behandeln "ohne täglich mehrfach Spritzen zu brauchen", erklärte Pierre Chancel von Sanofi.

    Mehr als 29 Millionen Diabetiker in den USA

    Diabetiker sollen Insulin bald inhalieren

    Die Vereinbarung beider Unternehmen sieht vor, dass Sanofi für die Entwicklung und Vermarktung des Medikaments zuständig ist. MannKind produziert Afrezza demnach in seinem Werk in Danbury im Nordosten der USA.
    Das in einer Art Pfeife angebotene Insulin-Puder soll vor dem Essen inhaliert werden. Gewarnt wird vor einer Verwendung bei chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma.
    Beide Unternehmen wollen auch zusammenarbeiten, um die Produktion ausweiten zu können, falls die weltweite Nachfrage dies erfordern sollte. Allein in den USA gab es nach offiziellen Angaben im Jahr 2012 mehr als 29 Millionen Diabetiker.

    Diabetes vom Typ 2 macht fast 90 Prozent der Fälle aus

    MannKind Corporation wird nun eine erste Zahlung von 150 Millionen Dollar von Sanofi erhalten und in der Folge weitere Tranchen, die insgesamt 775 Millionen Dollar ausmachen könnten, wenn die angestrebten Ziele etwa beim Verkauf erreicht werden.
    Insgesamt könnten die Zahlungen somit 925 Millionen Dollar erreichen. Gewinne und Verluste wollen sich die Partner teilen, mit einem Anteil von 65 Prozent für Sanofi und 35 Prozent für MannKind.
    Diabetes vom Typ 2 macht fast 90 Prozent der Fälle aus und betrifft meist Erwachsene, oft wegen Übergewichts. Die schlimmste Form ist Diabetes vom Typ 1, die häufiger Kinder betrifft. Die großen Pharma-Gruppen forschen seit Jahren an neuen Möglichkeiten, um Insulinspritzen zu ersetzen.

    Quelle: welt.de

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